Integrationskurs für junge Erwachsene

Ablauf

  • Voraussetzung für die Teilnahme an einem Integrationskurs ist das Vorliegen eines Berechtigungsscheins oder einer gleichwertigen Bescheinigung eines Trägers der Grundsicherung. Berechtigungsscheine kann man bei der zuständigen Ausländerbehörde oder über das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge unter diesem link beantragen.

 

  • Die Kosten werden in der Regel vom BAMF übernommen.

 

  • Teilnehmende dürfen das 27. Lebensjahr nicht vollendet haben und müssen die Schulpflicht erfüllt haben.

 

  • Allgemeine Integrationskurse müssen am nächst gelegenen Ort gewählt werden; dies gilt nicht für Integrationskurse für junge Erwachsene. Das heißt, die Fahrtkosten werden auch für Teilnehmende zum Beispiel aus dem Südkreis des Landkreises Diepholz übernommen

 

  • Im Unterschied zum allgemeinen Integrationskurs beinhaltet der Integrationskurs für junge Erwachsene berufs- und bildungsbezogene Inhalte und eine vierwöchige Praxisphase zur Vorbereitung auf anschließende schulische oder berufliche Ausbildung bzw. Vermittlung in Beschäftigung.

 

  • Eintritt und Nachrücker: Der Zeitpunkt des Einstiegs in Integrationskurse hängt vom Ergebnis des Einstufungstests ab. Teilnehmende können mit jedem beginnenden Kursabschnitt (nach jeweils 100 Stunden) eintreten.

 

  • im ifap werden Lernmittel kostenlos zur Verfügung gestellt.